Der Kulturstrolche-Hauptsitz - Führung durch das Rathaus

Ort: Kulturbüro im Rathaus
Leitung: Ulrike Stratmann, Projektleiterin Kulturstrolche
Führung: Susanne Thoss, Projektbetreuerin Kulturbüro

 

 

Vorhang auf und Bühne frei - Selbst Theater spielen

Die Kulturschmiede in Arnsberg ist eine städtische Kleinkunstbühne und Sitz des Teatrontheaters. Die Einrichtung befindet sich in einem denkmalgeschützten Haus und einer angrenzenden ehemaligen Schmiede in der Arnsberger Altstadt.

Vorbereitung in der Schule
Das Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ der Gebrüder Grimm wird in den Klassen nacheinander vorgelesen, Kostüme und Requisiten werden besprochen und Fragen beantwortet. Zur Vorbereitung auf das Theaterspiel bekommen die Kinder einige Sätze aus dem Märchen, die bis zum Theaterspiel auswendig gelernt werden.

Dauer: 20 Minuten pro Klasse
Termin: 2 bis 3 Wochen vor dem Theaterspiel

Theaterspiel in der Kulturschmiede
Unter Anleitung von Susanne Gieseke wird das Märchen in drei Sequenzen gespielt: Einmal  ohne, zweimal mit Kostümen. Wer mag und kann, spricht die gelernten Sätze.

Leitung: Susanne Gieseke
Dauer:  1,5 Stunden

 

 

Eine Freilichtbühne entdecken

Die Freilichtbühne Herdringen ist ein Theater unter freiem Himmel mit circa 800 überdachten Sitzplätzen. Zu ihren Besonderheiten zählen unter anderem auch Musical Aufführungen.

Angebot 1
Eine Führung zum Kennenlernen mit vielen interessanten Blicken hinter die Kulissen der Bühne, in die Werkstatt, in die Schminkräume der Schauspielerinnen und Schauspieler und in die Schneiderei. Die Kulturstrolche stehen selbst auf der Bühne, sprechen einen lauten Satz in Richtung Zuschauertribüne, mal singen sie auch spontan. Den krönenden Abschluss bildet der Gang ins Lager mit Köstümen und Requisiten der vergangenen Theaterstücke wie  “Alice im Wunderland”. Spaß ist vorprogrammiert.

Leitung:  Susanne Franke

Angebot 2
Ein Handwerk-Workshop zum Thema Kostüme. Die prachtvollen Kostüme der Freilichtbühne sind alle handgenähnt. Die Schneiderinnen fertigen Kleider, Roben, Hosen, Hemden usw. für die Mitwirkenden auf der Bühne – gekonnt und kreativ.  Im Workshop legen die Kulturstrolche selbst Hand an: Mal nähen sie einen Knopf an, flicken etwas oder stopfen ein Loch.

Leitung:  Sigrid Todt
Dauer:  je 1,5 bis 2 Stunden (abhängig von Wetter)

 

August Macke  - und die Ritter

Das Sauerland-Museum gibt es seit 1925 und befindet sich seit 1937 im Landsberger Hof, der 1605 vom Kurfürsten Ernst von Bayern für seine Hofdame Gertrud von Plettenberg erbaut wurde.

Mit der Eröffnung des Neubaus am 1. September 2019 zeigt das Sauerland-Museum eine Ausstellung über den in Meschede geborenen Maler August Macke. Die Kulturstrolche schauen hinter die Kulissen des Museums, erfahren Hintergründe und werden selbst aktiv.
In der Ausstellung August Macke haben sie die Möglichkeit, die Bilder des bekannten Malers zu betrachten und sich darüber auszutauschen.

Leitung: Susanne Thoß

Das Leben der Ritter
In der  Dauerausstellung tauchen sie ein in die Welt der Ritter, wie die Kleidung entstand, was sie gegessen haben und welche Tiere sie hielten. Im praktischen Teil malen sie unter Anleitung Bilder mit Motiven aus dem Mittelalter zu Zeiten der Ritter.

Leitung: Beatrix Marienfeld

Wichtiger Hinweis: Die Klasse bitte vorher in 2 Gruppen aufteilen. Wir machen einen Wechsel nach der Halbzeit.

Dauer gesamt:  1,5 bis 2 Stunden (abhängig vom Besucherstrom)

 

Ein Gedicht malen

Wir gehen in die Stadtbibliothek Arnsberg, Standort Neheim. Dort könnt ihr Bücher ausleihen – auch zum Hören, Filme, Musik-CD´s und vieles mehr.

Zusammen mit der Künstlerin Stephanie Schröter malt ihr ein Gedicht. Sie liest vor und ihr malt, was ihr hört. Erlebt es selbst. Geimeinsam sehen wir uns Bücher zum Thema Kunst an, ganz allgemein und speziell zum Thema Bildhauerei. Ihr könnt die Künstlerin alles fragen rund um das Thema Bildhauen.

Leitung: Stephanie Schröter

Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek zeigen euch dazu passende Bücher.

Leitung:
Elisabeth Kroll (Neheim)
Alexandra Klute (Alt-Arnsberg)

Dauer: 1,5 Stunden

 

 

Kunst mit Naturmaterialien

LAND ART ist eine moderne Kunstrichtung, bei der Aktionen im Freien im Mittelpunkt stehen, durch die die Landschaft künstlich verändert wird; entstanden Ende der 1960er Jahre in den USA, 1968 im Rahmen einer Ausstellung in der Galerie von Virginia Dwan in New York erstmals als „Earth Works“ bezeichnete Kunstströmung der bildenden Kunst. Quelle Wikipedia

Die Kulturstrolche sammeln und sortieren Naturmaterialien wie Stöcke und Steine nach Größe. Unter Anleitung legen sie zum Beispiel auf einer Wiese eine große begehbare Spirale und gehen in Reihe bis zur Mitte und zurück.

Anschließend kreieren sie in Kleingruppen selbstständig kleine Spiralen aus Stöcken, Steinen und anderen Fundstücken.

Orte: Wald oder Wiese
Leitung:
Hildegard Scheffer
Susanne Thoß
Dauer: 2 Stunden

 

 

Zupfen, schlagen, streichen!

Die Musikschule bietet als kulturelle Bildungseinrichtung des Kreises in zwölf Städten und Gemeinden Möglichkeiten zum Erlernen eines Musikinstruments und gemeinsamen Musizieren. Ein breites Angebotsspektrum spricht alle Altersgruppen an: An rund 80 verschiedenen Ausbildungsorten lernen derzeit nahezu 5000 Schülerinnen und Schüler ein Instrument zu spielen, musizieren in Ensembles oder singen in Chören. Sie werden kreisweit von 65 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Die Kulturstrolche besuchen die Musikschule, lernen  Musiklehrerinnen und Musiklehrer kennen und probieren Zupf-, Schlag- oder Streichinstrumente aus. Sie spielen unter Anleitung zum Beispiel Gitarre, Schlagzeug oder Cello.

Leitung: Dr. Peter Sölken
Musiklehrerinnen und Musiklehrer
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden

 

 

Das Tanzbein schwingen

Die Tanzfabrik – Tanzschule Marohn gibt es in Alt-Arnsberg und in Neheim.

"Tanzen - Leben - Lachen" ist das Konzept der Tanzfabrik: Ein erfolgreiches "Leicht-Lernprinzip!" In der Tanzschule soll Tanzen in erster Linie anwendbar sein, ohne geschraubte Bewegungen, tanzbar zu topaktueller Musik auf jeder Party, jedem Fest, jedem Ball. Situationsbedingtes Tanzen, natürlich und locker, schick und einfach - und jeder sieht gut dabei aus!

Die Kuturstrolche werfen einen Blick hinter die Theke im Gesesllschaftsraum, erfahren Wissenswertes zum Ablauf bei Tanzkursen, schauen ins Büro, bestaunen Profi-Tanzschuhe von Frauen und Männern und erfahren Spannendes zu den erworbenen Pokalen. Dann tanzen sie zum Beispiel Hip Hop.

Wichtiger Hinweis: Bitte unbedingt Turnschuhe mitbringen! (keine Turnschläppchen oder Stoppersocken)

Leitung: Edgar Vornweg
Dauer: 1 ¼ Stunde

 

Eine CameraObscura begehen

Der Limpsturm Arnsberg und die begehbare CameraObscura - mit Blick auf die Altstadt

Der Limpsturm in Arnsberg gehört zu den noch erhaltenen mittelalterlichen Befestigungstürmen. Im Inneren des weltweit ältesten Gebäudes (1293) ist eine Camera Obscura eingebaut. Die Kulturstrolche werden vom Keller bis zum Dach durch den Turm geführt, entlang, der Bildergalerie in schwarz weiß, in die Camera Obscura. Sie erleben Geschichte Schritt für Schritt auf abenteuerlichen Stufen.

Leitung: Beatrix Marienfeld
Dauer: 1,5 Stunden

Bastelaktion in der Schule

Im praktischen Teil bastelt jedes Kind unter Anleitung eine Camera Obscura aus einer Toilettenpapierrolle und bemalt sie mit kunstvollen Bildmotiven wie zum Beispiel einem Wehrturm - nach Vorlage.

Leitung: Susanne Thoß
Dauer: 2 Stunden (2. und 3. Ust.)

 

Teilnehmende Schulen in Arnsberg

Die Kulturstrolche mit Schulen aus dem Arnsberger Stadtgebiet gibt es seit 2010. Den Auftakt machte die Sauerschule mit zwei Klassen, gefolgt von der Röhrschule mit zwei Klassen. Die Fröbelschule mit einer Klasse kam 2011 dazu, die Graf-Gottfried-Schule mit einer Klasse aus Neheim 2012. Mit dabei sind ab dem Schuljahr 2013/2014 die Johannesschule mit zwei Klassen aus Arnsberg und die Mühlenbergschule mit fünf Klassen aus Hüsten. Neu dabei sind die Grundschulen Müschede und die Bodelschwinhgschule in Arnsberg.

Arnsberger Grundschulen, die für ihre kommenden 2. Klassen Interesse am - für sie kostenlosen - dreijährigen Kulturstrolche-Projekt haben, können sich an das Projektteam Ulrike Stratmann und Susanne Thoss wenden.